Retten - Löschen - Bergen - Schützen

Ehrungen 05.01.2016

Ehrung für 25 Jahre aktiver Dienst verliehen an Thomas Nerpel

von Links; OB Jörg Albrecht, Abteilungskommandant Thorsten von Hausen

stellv. Abteilungskommandant Thomas Nerpel, stellv. Abteilungskommandant Hans-Jörg Hilmer

Kreisbrandmeister Peter Michels, Stadtbrandmeister Michael Hess

 

 

 

"Übergabe neue Drehleiter"

 

 Sinsheim. (end) Es ist das Modernste, was es derzeit auf dem Markt für Sonderfahrzeuge gibt: Die Drehleiter DLK 23-12 der Feuerwehr Sinsheim. Sie ersetzt die bisherige Drehleiter, die jetzt 20 Jahre bei der Stützpunktwehr bei unzähligen Einsätze ihren Dienst versehen hat. Bei Bränden, Hilfeleistungen und Personenrettung aus brennenden Gebäuden war die alte Drehleiter DL 30 mehrfach gefordert. Zwar hat die bisherige Leiter lediglich 15 989 Kilometer auf dem Buckel, doch was zählt sind die Einsatzstunden. Und die sind für ein Sonderfahrzeug einer freiwilligen Truppe imposant: 1187 Stunden stehen auf dem Zähler, „hier wird deutlich, was die Leiter bislang geleistet hat“, betont Stadtbrandmeister Michael Hess. Und Ersatz wurde deshalb notwendig, weil nach zwei Jahrzehnten eine vorgeschriebene Generalüberholung anstehen würde, „das wären Ausgaben zwischen 50 000 und 60 000 Euro“, erklärt der Sinsheimer Gesamtkommandant. Der Gemeinderat hat nicht zuletzt vor diesem Hintergrund sein grünes Licht für die Beschaffung einer neuen Drehleiter für gegeben. 585 000 Euro kostet das moderne Rettungsfahrzeug, 183 000 Euro gab es als Landeszuschuss.

„Hubrettungsfahrzeug“ heißt es offiziell, denn es unterscheidet sich wesentlich von seinem 20 Jahre alten Vorgänger: Der obere Leiterteil kann zusammen mit dem großen Korb abgewinkelt werden. So ist es jetzt möglich, direkt an Dachgauben oder über ein Hindernis hinweg die Leier zu positionieren.

Ganz wesentlich für die Personenrettung ist das „Herzstück“, der Rettungskorb. Er hat eine Nutzlast von 500 Kilogramm (alte Leiter 270 kg), bietet eine Standfläche für bis zu fünf Personen (alte Leiter drei) und kann von vier Seiten aufrecht bestiegen werden. Problemlos können damit auch Rollstuhlfahrer oder gebrechliche Personen einsteigen. Weiterer unschätzbarer Vorteil ist die Krankentragehalterung für Lasten bis 300 Kilo (alt = 150 Kg): Damit kann ein Patient auf der Krankentrage durchgehend von einem Notarzt oder Notfallsanitäter betreut werden.

Darüber hinaus verfügt die DLK 23-12 über eine ausgefeilte Computersteuerung, um beispielsweise parallel an Gebäudefassaden hochzufahren. Die so genannte Schachtrettunsfunktion gleicht beispielsweise die Stellung des Leiterarms beim Auf- und Abseilen von Rettungskräften in Schächten automatisch aus. Aufgebaut ist der Leiterpark auf einem Mercedes Benz Atego mit 290 PS.

Von einem riesigen Fortschritt in Sachen Sicherheit und Rettung sprach Stadtbrandmeister Michael Hess bei der offiziellen Übergabe, die jetzt im Beisein von Mitgliedern des Kernstadtausschusses stattfand. Auch Kreisbrandmeister Peter Michels bezeichnete das Sonderfahrzeug als „Meilenstein für die Feuerwehr Sinsheim“, während Verkaufsleiter Jürgen Theuring von der Lieferfirma Rosenbauer Metz (Karlsruhe) von einer Fahrzeugausstattung „ohne Schnickschnack“ sprach. „Die neue Leiter ist für die Feuerwehr Sinsheim und damit für den Schutz der Bevölkerung absolut notwendig“, erklärte Oberbürgermeister Jörg Albrecht, „wir haben hier in die Sicherheit der Bevölkerung investiert“.

Offiziell darf die Drehleiter allerdings noch nicht in den Einsatz, sie benötigt noch eine Ausnahmegenehmigung für die Abgasnorm Euro 5. >  MEINUNG

 

 

"Übung aller Löschzüge 16.06.2015"

Gemeinsame Übung aller drei Löschzüge

Am 16. Juni übten alle drei Löschzüge gemeinsam am AVR Heizkraftwerk.

Verschiedene Themenbereiche wurden behandelt

- Löschangriff

- Saugen aus Löschwasserbecken

- Retten einer Person mittels Schleifkorbtrage und Steckleiter

- Absturzsicherung

 

In der Bildergalerie sind Bilder zu der Übung zu finden.

"Übung 05. Mai 2015"

Übung zweier Abteilungen der Feuerwehr Sinsheim erfolgreich!

Den Ernstfall eines Wohnungsbrands übten die Feuerwehr Sinsheim und Feuerwehr Dühren an einem leerstehenden Gebäude im Ortsteil Dühren.

Aufgabe war es die zwei vermissten Personen unter Atemschutz aus dem Gebäude zu retten und den Brandherd zu finden und löschen. Auch ein Atemschutznotfall wurde durch das Organisationsteam simuliert und musste von den Kameraden bewerkstelligt werden.

Mithilfe der Drehleiter wurde ein zweiter Rettungsweg geschaffen.

Die Resonanz der Übung war positiv und lehrreich.

Ein großer Dank hier an das Organisationsteam.

 

 

 

Sonntag, 24. Juli 2016

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